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Wenn der Bildschirm zurückstarrt

Pause für die Augen

Wenn der  Bildschirm  zurückstarrt
Foto: iStock.com/VioletaStoimenova

Stundenlang am Rechner sitzen, zwischendurch schnell aufs Smartphone schauen und am Abend noch eine Runde Streaming: Unsere Augen und unser Körper bekommen ziemlich viel Bildschirmzeit ab. Gerade im kreativen Arbeitsalltag gehört der Monitor einfach dazu. Umso wichtiger sind ein paar kleine Gewohnheiten, die sich ohne großen Aufwand in den Arbeitstag einbauen lassen. 

Wer hoch konzentriert arbeitet, merkt oft gar nicht, wie lange man schon in derselben Position sitzt, wie selten der Blick in die Ferne schweift oder dass die Augen langsam müde werden. Auch Nacken und Rücken melden sich gerne, wenn der Arbeitstag schon einige Stunden dauert. Die gute Nachricht: Es braucht keine große Fitnessoffensive im Büro. Schon kleine Veränderungen und bewusste Unterbrechungen können den Bildschirmalltag angenehmer machen. Fünf einfache Gewohnheiten, die sich auch zwischen Deadline, Kundentermin und Videocall unterbringen lassen. 

1. Weitblick für die Augen
Schauen Sie immer wieder bewusst vom Monitor weg. Als einfache Merkhilfe gilt die 20-20-20-Regel: alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in rund sechs Metern Entfernung schauen. Das gibt den Augen Abwechslung. 

2. Blinzeln, bitte!
Das klingt zwar selbstverständlich, passiert vor dem Bildschirm aber deutlich seltener. Wer konzentriert auf den Monitor schaut, blinzelt automatisch weniger und die Augenoberfläche wird schlechter befeuchtet. Trockene, müde oder gereizte Augen können die Folge sein. Deshalb zwischendurch ganz bewusst ein paarmal blinzeln und den Blick vom Bildschirm lösen. 

Die Augen arbeiten immer mit!

3. Blickwinkel: Bildschirm richtig  positionieren
Auch die Position des Bildschirms macht einen Unterschied. Er sollte nicht zu hoch stehen, genügend Abstand zu den Augen haben und möglichst frei von störenden Spiegelungen oder Blendungen sein. Eine gut lesbare Schriftgröße sorgt zusätzlich dafür, dass Sie entspannt arbeiten können und nicht unbewusst immer näher an den Monitor rücken. Achtung: Der Rücken wird sonst auch immer runder …

4. Augenblick mal! Bewegung  einbauen
Telefonate lassen sich gut im Stehen führen, kurze Wege sorgen zwischendurch für Bewegung und Sie sollten die Sitzposition immer wieder verändern. Denn entscheidend ist nicht, den ganzen Tag in der vermeintlich perfekten Haltung zu verbringen, sondern regelmäßig für Bewegung und Abwechslung zu sorgen.

5. Screen aus, Augen auf
Vom Computer direkt zum Smartphone? Für die Augen ist das kaum eine Pause. Wer ihnen Erholung gönnen möchte, sollte zwischendurch auf Displays verzichten. Also: Bildschirm aus, aufstehen, ein paar Schritte gehen und den Blick bewusst in die Ferne richten. Schon kurze Unterbrechungen bringen Abwechslung in lange Bildschirmtage. Wer viel am Bildschirm arbeitet, muss nicht gleich den ganzen Arbeitsalltag umkrempeln. Oft sind es kleine Gewohnheiten, die auf Dauer einen Unterschied machen.